Über die Veranstaltung
Ni Else on Fire Indie-Songwriter-Rock aus Bremen.
Drei Köpfe. Ein Jahr Bandgeschichte. Klingt auf dem Papier nach Newcomer. Live?
Komplette Fehlprognose.
Wer die drei auf der Bühne erlebt, sucht die typische Anfänger-Nervosität vergeblich. Was da von der Rampe rollt, hat Substanz. Und vor allem: eine verdammt fette Prise Manchester-Vibe im Gepäck.
Gitarre, Bass, Schlagzeug. Die Band kreuzt tiefgründige Songwriter-Wurzeln mit handfestem Indie-Rock. Das Ergebnis fühlt sich an wie ein verdammt cooles Crossover aus Billy Bragg und Oasis.
Britpop lebt. In Bremen.
Schon der Gesang fängt dich sofort ab. Diese markante Stimme bringt genau diesen lässigen, leicht rotzigen, aber absolut treffenden Britpop-Vibe mit, den man von der Insel kennt. Dazu Texte, die tatsächlich hängenbleiben. Keine Phrasen. Richtige Substanz.
Der Sound wechselt spielerisch zwischen energetisch nach vorne und leise, nachdenklich. Die Zollkantine, das Meisenfrei oder das KASCH haben es schon gemerkt: Hier wächst etwas, das den Kellerklubs schnell entwachsen wird. Absolut authentisch, unmittelbar und mit Songs, die dich entweder zum Mitsingen zwingen oder einfach eiskalt erwischen.