Musik live · 07.08.2026
Dreimal Pi Jacobs rund um Verden – und ganz ehrlich: Eine davon sollte man mitnehmen.
Dreimal Pi Jacobs rund um Verden – und ganz ehrlich: Eine davon sollte man mitnehmen.
Es gibt diese Konzerte, bei denen man hinterher hört: „Mist, warum hat mir das keiner gesagt?“
Also sagen wir es lieber vorher.
Pi Jacobs ist da. Aus Kalifornien. Auf Tour. Und an diesem Wochenende gleich dreimal rund um Verden zu erleben.
Heute Abend, 7. August, spielt sie in der Frischeschmiede in Verden.
Am Samstag, 8. August, steht sie bei der Open Stage auf dem Rathausplatz in Verden auf der Bühne.
Und wer danach immer noch nicht genug hat – oder tagsüber keine Zeit hatte – kann sie am Abend noch einmal im Haus am See in Otterstedt erleben.
Das ist schon ein ziemlich komfortables Angebot.
Pi Jacobs macht keinen weichgespülten Singer-Songwriter-Pop, bei dem nach drei Minuten keiner mehr weiß, wie das Lied eigentlich klang. Ihre Musik hat Dreck unter den Fingernägeln.
Americana, Blues, Roots-Rock und eine ordentliche Portion Outlaw.
Aufgewachsen ist sie in Nordkalifornien, im sogenannten „Land of Weed and Wine“. Und irgendwie hört man genau diese Gegend in ihrer Musik: Weite, Geschichten, schräge Figuren, kaputte Herzen, trockenen Humor und Songs, die nicht erst dreimal gehört werden müssen, bevor etwas hängen bleibt.
Die Vergleiche, die ihr die amerikanische Musikpresse mitgibt, sind jedenfalls nicht gerade aus der Kategorie Kleinkram.
Tom Waits. Dolly Parton. Lucinda Williams. Kris Kristofferson.
Americana Highways schreibt, Jacobs erschaffe Bilder wie Tom Waits. American Songwriter nennt sie „sinnlich, weiblich, ein bisschen Outlaw“. Rock and Blues Muse sieht sie in einer Liga mit Dolly Parton und Kris Kristofferson.
Und Pi Jacobs hat längst dort gespielt, wo Americana-Musiker gern irgendwann einmal landen wollen: beim AmericanaFest in Nashville, beim SXSW in Austin, beim Desert DAZE in Joshua Tree, beim Bristol Rhythm & Roots Festival und bei der Ditty TV Live Concert Series in Memphis. Ihre Songs liefen bei NPR, DittyTV und zahlreichen amerikanischen Radiosendern.
Und nun also: Verden und Otterstedt.
Manchmal muss man eben nicht nach Nashville fliegen, um gute amerikanische Musik zu hören. Man muss nur rechtzeitig mitbekommen, dass sie vor der eigenen Haustür spielt.
Die Termine:
Freitag, 7. August
Frischeschmiede, Verden
Samstag, 8. August
Open Stage, Rathausplatz Verden
Samstag, 8. August
Haus am See, Otterstedt
Drei Chancen. Zwei Tage. Eine verdammt gute Musikerin.
Nachher bitte nicht sagen, wir hätten nichts gesagt.
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